Die verschiedenen Staubsaugertypen im Überblick

Das Angebot an Staubsaugermodellen ist in den letzten Jahren immer unübersichtlicher geworden. Das ist zugleich ein Segen aber auch ein Fluch, denn kaum jemand blickt noch durch bei den verschiedenen Modellen und verschiedenen Typen von Staubsauger. Auf unserer Webseite testen wir alle Staubsaugertypen und hier im Ratgeber wollen wir einmal einen kurzen Überblick geben über die verschiedenen Typen von Saugern.

Handstaubsauger aus dem Test

Handstaubsauger aus dem Test

Bei jeder Staubsauger Kategorie finden Sie nach der Beschreibung einen Link zu den Testsiegern 2015 in dieser Kategorie. Denn wir haben die besten Sauger jeder Kategorie getestet und jeweils 2-3 Bestplatzierte gekürt. Dazu gibt es natürlich auch immer den Testsieger.

Schauen wir uns einmal kurz die verschiedenen Sauger Kategorien an:

  • Staubsauger mit Beutel
  • Staubsauger ohne Beutel
  • Roboterstaubsauger
  • Handstaubsauger
  • Wischsauger

Dazu gibt es noch ein paar andere Exoten, aber das sind die am weitesten verbreiteten Staubsaugermodelle und denen wollen wir uns in diesem Artikel widmen.

Die Staubsauger mit Beutel – der Klassiker unter den Saugermodellen

Der altbewährte Staubsauger mit Staubbeutel ist der Klassiker unter den Staubsaugermodellen. Der erste Staubsauger war ein solches Modell und bis heute ist es das am meistverkauften Staubsaugermodell.

Das liegt zum einen an seiner hervorragenden Saugleistung aber natürlich auch an der Gewohnheit. Denn wer sein ganzes Leben einen solchen Staubsauger gehabt hat und bereits die Eltern einen solchen gehabt haben, der wechselt oft nur zögerlich auf modernere Sauger. Der Staubsauger mit Beutel funktioniert im Prinzip ganz einfach.

Ein Motor im Inneren des Staubsaugers treibt ein Gebläse an, dass einen Unterdruck erzeugt. Durch diesen Unterdruck wird mithilfe des Saugrohres bzw. der Saugbürste die Luft mit dem Schmutz und Staub eingezogen und im Staubsaugerbeutel dann gefiltert. Denn bei diesen Modellen dient der Staubsaugerbeutel als erster Filter, der den meisten Schmutz wie Staub, Dreck und Milben aus der Luft herausfiltert. Der Dreck bleibt dann im Staubsaugerbeutel und wir können ihn wenn er voll ist einfach wegschmeißen und einen neuen nehmen.

Abluftfilter

Allerdings wird nicht alles im Staubsaugerbeutel herausgefiltert und deswegen gibt es noch den sogenannten Abluftfilter. Manche Staubsauger haben einen und manche haben mehrschichtige Abluftfilter. Das Prinzip ist aber immer das gleiche, denn dieser Abluftfilter filtert die letzten kleinen Partikel wie Feinstaub und Ähnliches aus der Luft heraus und dann kann die eingesaugte Luft wieder ausgeströmt werden.

Gerade bei Allergiker ist es sehr wichtig, dass diese ausströmende Luft von Pollen und Milben weitgehend gereinigt ist. Und für die Hausstauballergiker gilt das natürlich sowieso.

Zu den Testsiegern der Staubsauger mit Beutel >>

Staubsauger ohne Beutel – auch beutellose Sauger genannt

Die beutellosen Staubsauger sind in den letzten Jahren immer mehr in Mode gekommen. Das Argument für diese Sauger ist vor allem, dass kein Staubsaugerbeutel nachgekauft werden muss und damit Kosten eingespart und die Umwelt geschont wird. So zumindest die Theorie.

An sich ist es natürlich schon richtig, dass viele Staubsaugerbeutel auch auf das Abfallkonto gehen, aber die Staubsauger ohne Beutel haben leider sehr oft auch einen Filter integriert, der ca. einmal im Jahr getauscht werden muss. Je nach Hersteller auch kein ganz billiges Unterfangen.

Trotzdem muss man festhalten, dass beutellose Staubsauger deutlich günstiger vom Unterhalt her sind als die Modelle mit Beutel. Allerdings kommen sie von der Saugleistung bei vergleichbarem Preis nicht an die Staubsauger mit Beutel heran. Für einen Sauger mit der gleichen Saugleistung bzw. Saugkraft muss deswegen meist deutlich mehr Geld investiert werden und das gleicht die Einsparungen bei den Beuteln dann auch relativ schnell wieder aus.

Denn billige, nicht originale Ersatzbeutel sind nun auch nicht wirklich teuer und sind schon deutlich unter zehn Euro zu haben. Ein Durchschnittshaushalt muss nun auch nicht besonders oft den Beutel wechseln.

Wie funktionieren die Sauger ohne Beutel

Die Funktionsweise der beutellosen Sauger ist etwas anders wie bei den Modellen mit Beutel. Das ansaugen über den Unterdruck funktioniert identisch wie bei den Staubsaugern mit Beutel, aber die Filterung der eingesaugten Luft folgt einem völlig anderen Prinzip.

Die eingesaugte Luft wird im Inneren ähnlich wie bei einem Zyklon inkreisenden Bewegungen von unten nach oben geströmt und oben werden die Schmutz- und Staubpartikel sozusagen ausgeworfen und landen dann in der Staubbox. Deshalb nennt man beutellose Staubsauger auch gerne Zyklon-Sauger.

Das Prinzip ist ähnlich wie bei dem Wetterphänomen des Zyklon!

Hier unterscheidet man noch einmal Einfach-Zyklon Sauger und Multi-Zyklon Sauger.

Multi-Zyklon Sauger brauchen im Gegensatz zu den einfachen Modellen mehrere dieser Zyklen, um die eingestreute Luft vollkommen zu reinigen. Da in diesem Vorgang, ähnlich wie bei seinem Konkurrenten, nicht alle Schmutzpartikel entfernt werden, haben die meisten dieser Modelle einen sogenannten Durchsatzfilter, der die letzten Schmutzpartikel herausfiltert. Danach wird die Luft herausgeströmt und das hoffentlich weitgehend schmutzfrei.

Handstaubsauger

Handstaubsauger sind die kleinen Geschwister der großen beiden Modelle. Sie sind immer dann ideal, wenn man schnell eine Kleinigkeit wegsaugen möchte ohne erst den Staubsauger herauszuholen und diesen mit Stromkabel einzustecken.

Denn die Handstaubsauger werden deswegen auch Akkusauger genannt, weil sie eben mit einem Akku funktionieren und nicht mit einem Stromanschluss. Man nimmt sie aus ihrer Dockingstation und saugt eben kurz beispielsweise ein paar Chips oder ein bisschen Dreck auf dem Boden weg. Geht schnell und ist deswegen sehr praktisch.

Nachteil dieser Modelle ist natürlich die relativ schwache Saugkraft und dass sie oft schon nach wenigen Minuten schlapp machen. Ist der Akku dann kaputt kann man das ganze Ding wegschmeißen. Für zwischendurch ist es allerdings durchaus praktisch und geeignet.

Roboterstaubsauger – Die automatischen Sauger der Neuzeit

Wir persönlich sind davon überzeugt, dass die Roboterstaubsauger in den nächsten Jahren den Markt deutlich verändern werden. Momentan leiden die Modelle noch etwas unter ihrer schwachen Saugkraft und kommen nicht an die Saugleistung der klassischen Sauger heran.

Allerdings kommen gute Modelle – wie unser Testsieger – durchaus schon in eine Liga wo eine gute Reinigung auch auf Teppichböden erzielt wird. Die Roboterstaubsauger arbeiten, wenn sie einmal programmiert sind, automatisch und saugen zu einer fest programmierten Uhrzeit ihre Wohnung.

Es ist eigentlich eine wunderbare Vorstellung bei der Arbeit zu sein und der kleine Robotersauger saugt einem daheim die Bude sauber. Denn staubsaugen ist eine lästige Hausarbeit und trotzdem ziemlich zeitintensiv. Gerade wer Tiere hat und dementsprechend viele Tierhaare in der Wohnung, der weiß wovon wir sprechen.

Aktuell muss man allerdings noch relativ viel für gute Roboter-Staubsauger bezahlen und wie gesagt, die Saugleistung ist nicht vergleichbar mit einem guten Staubsauger mit Beutel oder ohne Beutel. Das ist wahrscheinlich auch der Grund wieso sie noch nicht so weit verbreitet sind.

Das zweite Argument ist einfach, dass die Roboterstaubsauger natürlich keine Treppen steigen können und bei Stufen in der Wohnung aufgeschmissen sind. Nicht wenige Menschen haben so etwas und deswegen bringen diese kleinen Helfer dann wenig.

Wer seine Bude ziemlich unordentlich hat der hat zudem das Problem, dass der kleine Roboterhelfer zu viele Gegenstände umfahren muss und deswegen auch nicht gescheit reinigt.

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